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Eine Frage der Ehre

Wer im Rampenlicht steht, trägt Verantwortung.

Johann Lafer versucht dieser Verantwortung gerecht zu werden. Täglich seinen rund 80 Mitarbeitern gegenüber, aber auch außerhalb seiner Unternehmungen. Seine Überzeugung lautet, dass ein wirklich lust- und geschmackvoller Zugang zum Essen praktisch von selbst zu einer gesunden Ernährung und damit zu nachhaltiger Gesundheit führt. Mit dieser Überzeugung im Gepäck besucht er Kindergärten, Schulen, Lehrlingsheime und andere Orte, wo junge Menschen leben. Gemeinsames Kochen und Speisen soll die Jugend auf den richtigen Geschmack bringen – den guten Geschmack! 

Aus diesem Engagement entwickelten sich unter anderem drei große ehrenamtliche Projekte, die Johann Lafer mit viel Freude und Engagement ausfüllt:

Johann Lafer – schmackhaftes, gesundes Essen für Kinder und Jugendliche ist seine Herzenssache!

www.foodeducation.de

Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten in positivem Sinne zu beeinflussen. Mit dem Modellprojekt am Gymnasium am Römerkastell in Bad Kreuznach soll eine gesunde und nachhaltige Schulverpflegung beispielhaft entwickelt und umgesetzt werden.

Ein zeitgemäßes, frisches und gesundes Speisenangebot, alters- und zielgruppengerecht gestaltet steht im Mittelpunkt der Zwischen- bzw. Pausenverpflegung. Auch der Speiseraum wird zu einer Erfahrungswelt, in der Kommunikation und soziale Interaktion ermöglicht werden. Von großer Bedeutung ist die Partizipanz der Schülerinnen und Schüler, welche aktiv in die Planung, Gestaltung und Umsetzung des Projektes eingebunden werden.

Die wissenschaftliche Begleitung wird von der Hochschule Fulda im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes übernommen.

Erste bundesweite Geschmackstage im Oktober 2010

www.geschmackstage.de

Eine weitere Initiative von Johann Lafer entwickelte sich vom Pilotprojekt in Lüneburg über die „Feuertaufe“ im Bundesland Brandenburg hin zu einer nunmehr deutschlandweiten Aktion: die Geschmackstage. Eine Woche im Jahr steht ganz im Zeichen von gesundem Genuss und Esskultur, von Geselligkeit, Geschmacks- und Ernährungsbildung. Mit diesem Ziel ermuntern das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Johann Lafer Menschen aller Altersgruppen, mit frischen Produkten selbst zu kochen und sich zu gemeinsamen Mahlzeiten an einem Tisch zu versammeln.

Statt „Fast Food“ oder „Food to go“ fordern die Geschmackstage auf, Qualitätsprodukte aus handwerklicher Produktion zu konsumieren, traditionelle Lebensmittel und Rezepte (wieder) zu entdecken und Esskultur in den Alltag zu bringen.

Jeder kann an den Geschmackstagen teilnehmen: Gastronomie, Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft, Erzeuger und Vermarkter von handwerklich hergestellten Lebensmitteln, aber auch Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Verbände, Vereine und Initiativen!

Lehrauftrag „Kulinaristik“ an der Hochschule Fulda

Im Oktober 2009 erhielt Johann Lafer einen Lehrauftrag der Hochschule Fulda. Seit dem Sommersemester 2010 unterrichtet er angehende Oecotrophologen (Ernährungswissenschaftler) in Kulinaristik, Esskultur und Kochkunst.

„Als Hochschule, die anwendungsorientiert forscht, profitieren wir von intensiven Praxiskontakten“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar. „Wir freuen uns daher sehr, dass eine prominente Persönlichkeit wie Herr Lafer einen Lehrauftrag an unserer Hochschule annimmt und sein Wissen an die Studierenden weitergibt.“

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